{"id":97585,"date":"2023-06-14T09:51:10","date_gmt":"2023-06-14T07:51:10","guid":{"rendered":"https:\/\/diselva.com\/2023\/05\/26\/100-tage-selbststaendig-warum-nicht-alles-so-glatt-laeuft-wie-gewuenscht\/"},"modified":"2025-09-22T17:03:39","modified_gmt":"2025-09-22T15:03:39","slug":"100-tage-selbststaendig-warum-nicht-alles-so-glatt-laeuft-wie-gewuenscht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/diselva.com\/de\/blog\/100-tage-selbststaendig-warum-nicht-alles-so-glatt-laeuft-wie-gewuenscht\/","title":{"rendered":"100 Tage selbstst\u00e4ndig &#8211;\u00a0es l\u00e4uft nicht immer wie gew\u00fcnscht!"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im <a href=\"\/de\/blog\/die-ersten-100-tage-selbststaendig-oder-die-wiederentdeckung-der-achterbahn\" rel=\"noopener\">ersten Teil<\/a> der Blogserie zu den ersten 100 Tagen diselva sprach ich \u00fcber die Gef\u00fchlswelt und die Achterbahnfahrten zu Beginn. Im zweiten Teil geht es um unsere &#8222;Business Insides&#8220;: Fachkr\u00e4ftemangel, Maturit\u00e4t in der Digitalisierung und die Herausforderungen, agil und schnell in Unternehmen Projekte realisieren zu k\u00f6nnen. &#8211; oder anders gesagt \u201cwarum es doch nicht so glatt l\u00e4uft\u2026\u201d.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn eine Unternehmung ohne eigene Legacy &#8211; wie diselva &#8211; an den Start geht und dadurch ein hohes Mass an Flexibilit\u00e4t, Einsatzbereitschaft und Kooperationswillen hat, ver\u00e4ndert sich die Perspektive auf mancherlei Themen doch gewaltig.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Digitalisierungsmaturit\u00e4t<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wo stehen die Unternehmen in der Digitalisierung? Es ist unbestritten, alle Unternehmen besch\u00e4ftigen sich in welcher Form auch immer mit Themen der Digitalisierung. Die vielen Termine bei Kunden haben uns aber nochmals sehr plastisch vor Augen gef\u00fchrt, was wir schon aus unserer Erfahrung wussten &#8211; wirklich alle sind auf dem Weg der Digitalisierung, jedoch alle in sehr unterschiedlichen Auspr\u00e4gungen und mit einer sehr unterschiedlichen Maturit\u00e4t der Digitalisierung und mit einer hohen Varianz in der Digitalkompetenz der Mitarbeitenden &#8211; gerade der F\u00fchrungskr\u00e4fte..<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wahrscheinlich nicht sehr \u00fcberraschend &#8211; jedoch gibt es auch eine Gemeinsamkeit: alle Kunden suchen die externen Impulse und Unterst\u00fctzung in unterschiedlichsten Formen von F\u00fchrung, Konzeption, Analyse bis Challenging der eigenen Ideen. Die Herausforderungen im Umgang mit der Digitalisierung des Kerngesch\u00e4fts und speziell des Vertriebs sind kontinuierlich gestiegen.&nbsp; IT Infrastruktur und Architektur ist je l\u00e4nger je mehr zum un\u00fcbersichtlichen und sich selbst evolvierenden Zoo geworden. Die Systeme haben sicherlich irgendwann einmal die richtige Funktion erf\u00fcllt, die fortschreitende Komplexit\u00e4t, Ver\u00e4nderung und vor allem Vernetzung von Daten und Systemen, die zunehmende Geschwindigkeit des Wandels erzeugen hohe Kosten und einen hohen Ressourceneinsatz, um diese Architektur zu betreiben und weiterzuentwickeln.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die F\u00e4higkeit zur Modularisierung und Vernetzung von einzelnen Systemen in eine funktionierende Gesamtarchitektur wird mehr und mehr zur Herausforderung, um den Anspr\u00fcchen des Vertriebs und des Business \u00fcberhaupt gerecht werden zu k\u00f6nnen. Von einer Guidance durch eine nachvollziehbare strategische Ausrichtung vorzugeben, ganz zu schweigen. Wir sind uns sicher, hier zu ausgezeichneten L\u00f6sungen beitragen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Fachkr\u00e4ftemangel<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Alle sprechen und klagen vom Fachkr\u00e4ftemangel im IT Bereich (siehe. z.B. in einer sehr aktuellen <a href=\"https:\/\/www.handelszeitung.ch\/konjunktur\/uberlastete-schweizer-arbeitnehmer-ubs-okonom-schlagt-mit-studie-zu-arbeitskraftemangel-alarm-602731\">Studie der UBS<\/a>). So schlimm kann es ja gar nicht sein. Es ist komplizierter als erwartet, einzelne Mitarbeitende in Unternehmen und Projekte als Unterst\u00fctzung hineinzubekommen und dem akuten Mangel entgegenzuwirken. Gesetzliche Regularien, falsche Anreizsysteme, wenig flexible Arbeitsmodelle, hohe formale H\u00fcrden, undurchsichtige Personalvermittlungsprozeduren, fehlendes Einstehen f\u00fcr Kunden- und Projekterfolg beim \u201c\u00dcberlassen von Personal\u201d sind meiner Meinung nach Gr\u00fcnde, welche die flexible Nutzung der am Markt bestehenden freien Ressourcen und damit Aussch\u00f6pfung von vorhandenen Potentialen verhindern.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Fachkr\u00e4ftemangel k\u00f6nnte durch eine h\u00f6here Elastizit\u00e4t und einfachen Austausch von Kompetenzen (bitte nicht Ressourcen) zu einem nicht unerheblichen Teil reduziert werden. Hier ist ein Umdenken erforderlich. Nicht nur die Politik kann durch Liberalisierung dieses Dilemma l\u00f6sen, insbesondere die Unternehmen untereinander k\u00f6nnen Agilit\u00e4t und Flexibilit\u00e4t Wirklichkeit werden lassen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sollten die Konzepte des \u201cModern ways of working\u201d tats\u00e4chlich zur Anwendung kommen, Flexibilit\u00e4t und Effizienz die dominanten Parameter der Zukunft sein, dann sollte dies nicht an Unternehmensgrenzen enden. Warum nicht knappes und damit wertvolles Know-how und F\u00e4higkeiten konsequent dort zum Einsatz bringen, wo der sinnvolle Einsatz das beste Momentum und damit der h\u00f6chste gesamtwirtschaftliche Nutzen erbracht wird? Es geht also nicht mehr um einseitigen \u201cPersonalverleih\u201d als Gesch\u00e4ftsmodell, sondern um wirkliche Kooperation untereinander, dem Austausch von raren und gesuchten F\u00e4higkeiten.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Investoren, Prozesse, Prozeduren und viele gute Gr\u00fcnde es nicht zu tun<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Zeitgef\u00fchl unserer Kunden und damit etablierter und gr\u00f6sserer Unternehmen sind 100 Tage einfach 100 Tage. F\u00fcr uns als Start-up sind die ersten 100 Tage ausschlaggebend und entscheiden gef\u00fchlt \u00fcber unsere zuk\u00fcnftige Existenz. Die Wahrnehmung und Intensit\u00e4t dieser 100 Tage k\u00f6nnte demnach nicht unterschiedlicher sein.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bedarf bei Kunden ist da. Der Druck Probleme zu l\u00f6sen ist hoch, Mitarbeitende sehen sich mit weitreichenden Herausforderungen konfrontiert, Chancen und Momentum wollen genutzt werden. Herausforderung und Problem sind verstanden &#8211; eine L\u00f6sung &#8211; die L\u00f6sung ist greifbar. Wir w\u00e4ren mit unserer Expertise und Verf\u00fcgbarkeit zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Aber in jedem Unternehmen gibt es gute und nachvollziehbare Gr\u00fcnde es genau jetzt nicht zu tun und noch ein paar Abkl\u00e4rungen und Entscheidungen abzuwarten:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>\u2026 es m\u00fcssen noch Prozesse und Prozeduren eingehalten werden<\/li>\n\n\n\n<li>\u2026 es&nbsp; muss erst noch mit \u2026.&nbsp; abgesprochen werden&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>\u2026 es muss noch ein richtungsweisender Investoren-Entscheid abgewartet werden<\/li>\n\n\n\n<li>\u2026 intern haben wir nicht die Ressourcen (Fachkr\u00e4ftemangel?)<\/li>\n\n\n\n<li>\u2026 wir m\u00fcssen erst noch\u2026andere Priorisierungen auf kurzfristige Aufgaben<\/li>\n\n\n\n<li>\u2026 das d\u00fcrfen wir nicht ohne die Gruppen IT in den USA entscheiden<\/li>\n\n\n\n<li>\u2026 wir m\u00fcssen erst die interne Organisation neu aufstellen, interne Organisations-Problematik m\u00fcssen wir l\u00f6sen, bevor das Thema weiterverfolgt wird<\/li>\n\n\n\n<li>\u2026 in drei Monaten f\u00e4ngt die neue CIO an, bis dahin\u2026<\/li>\n\n\n\n<li>\u2026 wir wollen mal ohne externe Hilfe beginnen, da wir kein Budget, sondern nur den Auftrag haben\u2026<\/li>\n\n\n\n<li>\u2026 macht Ihr das als gratis PoC oder MVP, dann k\u00f6nnen wir ja sp\u00e4ter\u2026<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ohne Frage, vieles davon ist nachvollziehbar, zweckm\u00e4ssig und in Zeiten von Corporate Governance nicht nur sinnvoll, sondern schlicht notwendig. Teilweise fehlt es allerdings auch an unternehmerischen Entscheidungsspielr\u00e4umen, das Richtige zu tun. Oft an Mut und noch \u00f6fter am wirklichen Ver\u00e4nderungswillen. Fakt ist, die Probleme bleiben bestehen und werden eben nicht konsequent angegangen. An manchen Orten sind Mitarbeitende unserer Kunden in \u00fcberadministrierten und \u00fcberregulierten Strukturen gefangen, die es verunm\u00f6glichen, Entscheidungen schnell, flexibel und im Sinne einer L\u00f6sung zu treffen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In den Gespr\u00e4chen mit diesen Mitarbeitenden wird viel Hoffnung auf Ver\u00e4nderung im Rahmen der Digitalen Transformation von Systemen und Prozessen ge\u00e4ussert. Jedoch braucht es zus\u00e4tzlich zur Optimierung von Systemen und Prozessen das klare Bekenntnis dazu, Entscheidungen auch dort zu treffen, an denen entsprechendes Know-how vorhanden ist und Wirkung erzielt werden kann. Jede Entscheidung k\u00f6nnen wir im jeweiligen Kontext nachvollziehen, aber es w\u00e4re eigentlich genau umgekehrt: Jetzt mit externer Expertise weiterfahren, br\u00e4chte den gr\u00f6ssten Nutzen&nbsp; &#8211;&nbsp; Zeit verstreichen lassen bringt Kunden nicht n\u00e4her an die gesetzten Ziele.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Schnell sp\u00fcrbare Resultate in Projekten zu zeigen ist nicht nur im Eigeninteresse von diselva, sondern im Interesse der Kunden und Unternehmen. Es hilft sowohl die F\u00fchrungsebene als auch die Mitarbeiter von der Sinnhaftigkeit des Vorhabens zu \u00fcberzeugen, den Vorteil f\u00fcr jede Stakeholdergruppe aufzuzeigen und das Frustpotential durch gef\u00fchlt endlose Verschiebungen zu reduzieren.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">New kids on the block<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nicht nur wir als diselva sind neu am Markt &#8211; trotz 150 Jahren Erfahrung in der Digitalbranche. Neu sind auch viele Systeme. Schlanke, moderne Softwareprodukte dr\u00e4ngen auf den Markt. Was haben wir gemeinsam? Keiner hat auf uns gewartet. Aber in der Rolle der Herausforderer der etablierten Beratungs- und Implementierungspartner und grossen, monolithischen Softwarehersteller sind wir gern gesehener und gefragter Ansprechpartner. Unser breites Netzwerk und die Reputation im Markt haben uns viele T\u00fcren ge\u00f6ffnet. In den Gespr\u00e4chen, um wirkungsvolle Massnahmen rund um die digitale Transformation auf Prozess-, System-, und Organisationsebene voranzutreiben und in die richtige Richtung zu lenken, konnten wir durch unsere Erfahrung und Glaubw\u00fcrdigkeit Kunden gewinnen und d\u00fcrfen diese nun auf ihrem Weg f\u00fchren und begleiten. Dennoch bleiben wir die \u201cnew kids on the block\u201d und m\u00fcssen uns jeden Tag neu beweisen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im <a href=\"\/de\/blog\/100-tage-selbstst%C3%A4ndig-und-die-frage-nach-der-positionierung\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">dritten Teil meiner Blogserie<\/a> zu den ersten 100 Tagen werde ich \u00fcber unsere &#8222;Positionierung am Markt\u201d sprechen: Neben dem Fakt, dass keiner auf uns gewartet hat, ist eine klare Differenzierung Fluch und Segen zugleich. Segen: Der Markt weiss, was er bekommt &#8211; Fluch: die vielen verpassten Gelegenheiten, denn das k\u00f6nnten wir ja auch noch\u2026<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a id=\"contact\" class=\"button is-dark\" href=\"mailto:hello@diselva.com\">Kontaktaufnahme<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>100 Tage diselva: Digitalisierung, Fachkr\u00e4ftemangel &#038; langsame Entscheidungsprozesse \u2013 warum es nicht immer glatt l\u00e4uft und welche Learnings wir mitnehmen.<\/p>\n","protected":false},"author":268896785,"featured_media":110777,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_eb_attr":"","_crdt_document":"","advanced_seo_description":"","jetpack_seo_html_title":"","jetpack_seo_noindex":false,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[1882,1],"tags":[],"thema":[],"class_list":["post-97585","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-blogpost","category-news"],"blocksy_meta":[],"acf":[],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/i0.wp.com\/diselva.com\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/mood-1-pixel-2400.webp?fit=2400%2C1600&quality=78&ssl=1","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/diselva.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/97585","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/diselva.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/diselva.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/diselva.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/268896785"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/diselva.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=97585"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/diselva.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/97585\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":113842,"href":"https:\/\/diselva.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/97585\/revisions\/113842"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/diselva.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/110777"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/diselva.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=97585"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/diselva.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=97585"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/diselva.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=97585"},{"taxonomy":"thema","embeddable":true,"href":"https:\/\/diselva.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/thema?post=97585"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}