{"id":97642,"date":"2024-04-17T09:50:46","date_gmt":"2024-04-17T07:50:46","guid":{"rendered":"https:\/\/diselva.com\/2023\/04\/17\/composable-architecture-business\/"},"modified":"2025-11-07T11:14:22","modified_gmt":"2025-11-07T10:14:22","slug":"composable-architecture-business","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/diselva.com\/de\/blog\/composable-architecture-business\/","title":{"rendered":"Composable Architecture &#8211; Vorteile und Herausforderungen aus Business Sicht"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vielleicht kennen Sie als Business-Vertreter die folgende Situation?<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sie haben eine einfache Anforderung, die es im bestehenden Webshop umzusetzen gilt. Das Feedback Ihrer IT ist jedoch ern\u00fcchternd: mehrere Dutzend Tage Entwicklung sind notwendig f\u00fcr die Umsetzung, das Testing noch nicht eingerechnet. Die Arbeiten k\u00f6nnen zudem fr\u00fchestens f\u00fcr das n\u00e4chste Jahr eingeplant werden, da das Team noch an einem Upgrade der Webshop-Software von Version X auf Y arbeitet. Dieses hat sich leider als sehr viel komplizierter herausgestellt als erwartet, ist jedoch dringend notwendig, um bestehende Sicherheitsl\u00fccken zu schliessen und den Produktsupport nicht zu verlieren. Und eigentlich empfiehlt die IT sowieso, diese Anpassung nicht vorzunehmen: \u201cnever touch a running system\u201d. Resultat: Frust.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Falls man den aktuell in der Branche herumgereichten Buzzwords glauben schenken darf, h\u00e4tten Sie solche Probleme mit einer \u201cMACH Architektur\u201d, bzw. einer \u201cComposable Architecture\u201d nicht. Auch wir bei diselva sind \u00fcberzeugte Verfechter dieser Ans\u00e4tze, m\u00f6chten jedoch auch das Bewusstsein schaffen, dass dieses Thema aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet werden muss. In diesem Blogpost m\u00f6chten wir auf die spezifischen Vorteile dieser Ans\u00e4tze eingehen und sie mit Beispielen veranschaulichen. Zus\u00e4tzlich werden wir jedoch auch die Kehrseite der Medaille beleuchten und Herausforderungen beschreiben und wie man diesen begegnen kann.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">&#8222;MACH Architektur&#8220; &amp; &#8222;Composable Commerce&#8220; &#8211; was bedeuten diese Begriffe \u00fcberhaupt?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die MACH Alliance (ein Zusammenschluss diverser Produkt-, Infrastruktur- und Serviceanbietern) bietet ihrem <a href=\"https:\/\/machalliance.org\/insights\/mach-at-different-levels\" rel=\"noopener\">Artikel<\/a> verst\u00e4ndliche Erkl\u00e4rungen f\u00fcr Leser mit unterschiedlichem Vorwissen. F\u00fcr nicht-technische Leser wird der Ansatz einer \u201cComposable Architecture\u201d dort wie folgt beschrieben:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>\u201c[ein Ansatz], bei dem ein grosses, komplexes Problem in kleinere, besser handhabbare Teile zerlegt wird. Im Zusammenhang mit der Software Architektur erm\u00f6glicht es die Composable Architecture den Entwicklern, Systeme aus kleineren, wiederverwendbaren Komponenten zu erstellen, die leicht kombiniert und neu konfiguriert werden k\u00f6nnen, um die spezifischen Anforderungen eines bestimmten Projekts zu erf\u00fcllen.\u201d<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">MACH ist ein Akronym aus den dabei anzuwendenden Prinzipien: Microservices, API first, Cloud Native und Headless. Mein Kollege, <a href=\"\/de\/cuno-sieber\" rel=\"noopener\">Cuno<\/a>, geht in seinem <a href=\"\/de\/blog\/mit-dem-baukastenprinzip-zu-einer-skalierbaren-architektur\" rel=\"noopener\">Blogpost<\/a>, genauer auf diese Prinzipien ein und beschreibt, wie man eine Composable Commerce Architektur aufbaut.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aus Business Sicht versuche ich vereinfacht zusammenzufassen:<br>Statt eines komplexen, monolithischen Systems wird die Gesamtl\u00f6sung in kleinere, abgetrennte Komponenten unterteilt. Diese Komponenten k\u00f6nnen beliebig kombiniert und \u00fcber die Zeit um weitere Komponenten erweitert werden. Die User Interfaces werden dabei bewusst von der Applikationslogik getrennt, damit mit den gleichen Komponenten oder Services unterschiedlichste Kan\u00e4le bedient werden k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/diselva.com\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/grafik-comparch-business-ansatz.jpeg?w=1360&#038;quality=83&#038;ssl=1\" alt=\"grafik-comparch-business-ansatz\"\/><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Von welchen Vorteilen profitiert eine Organisation?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die beschriebenen Ans\u00e4tze sind die Antwort auf die Frustration \u00fcber Situationen wie die eingangs Aufgezeigte. \u00dcber diese neuen Herangehensweisen schafft man sich einige Vorteile.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Entkopplung und der Einsatz geeigneter Infrastruktur und Tools f\u00fchrt dazu, dass man in unterschiedlichen Dimensionen mehr Flexibilit\u00e4t in der Zusammenstellung und Erweiterung der Gesamtl\u00f6sung hat.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/diselva.com\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/grafik-comparch-business-ausbaustufen.jpeg?w=1360&#038;quality=83&#038;ssl=1\" alt=\"grafik-comparch-business-ausbaustufen\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Beispielsweise kann eine eingekaufte Saas Commerce Engine mit einer selbstgebauten Applikation zur Preisberechnung kombiniert werden. Es gibt keine Notwendigkeit, zwischen \u201cMake\u201d (die komplette Commerce L\u00f6sung selbst zu bauen) und \u201cBuy\u201d (eine teure Commerce Engine einzukaufen, die auch komplexere Preismodelle abdeckt) eine entweder\/oder Entscheidung zu f\u00e4llen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diese Flexibilit\u00e4t f\u00fchrt zu weniger Abh\u00e4ngigkeiten als bei grossen, komplexen und teuren Monolith-L\u00f6sungen, die h\u00e4ufig einen Lock-in Effekt \u00fcber hohe Lizenzgeb\u00fchren und langfristige Vertr\u00e4ge verursachen. Auch sind Kunden h\u00e4ufig im Bereich der Funktionalit\u00e4ten abh\u00e4ngig von der Priorisierung der Produktroadmap des Anbieters. Statt darauf zu warten, dass der Anbieter der Commerce Engine personalisierte Produktempfehlungen in die eigene Software integriert, kann in einer Composable Architecture bei Bedarf ein entsprechender, spezialisierter Dienst integriert werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zus\u00e4tzlich erh\u00f6ht man \u00fcber Modularisierung und Entkopplung die Anpassungsf\u00e4higkeit des Gesamtsystems. Da Funktionalit\u00e4ten logisch voneinander getrennt sind, kann zum Beispiel eine Anpassung der Preisberechnung isoliert im definierten Preis-Service vorgenommen werden. Im Idealfall \u00e4ndert sich dadurch an den bestehenden Schnittstellen nichts. Und falls doch, m\u00fcssten nur die tats\u00e4chlich angebundenen Komponenten ebenfalls angepasst werden. Dies reduziert einerseits die Komplexit\u00e4t und damit den Aufwand solcher Anpassungen signifikant und erm\u00f6glicht andererseits auch eine gewisse Parallelisierung der Entwicklungsarbeit.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Durch die Nutzung von Cloud Infrastruktur in Kombination mit der funktionalen Entkopplung ist zudem eine <strong>bessere Skalierung<\/strong> m\u00f6glich. L\u00f6sungen k\u00f6nnen so gebaut werden, dass bei Bedarf eine Hochskalierung einerseits automatisch abl\u00e4uft und andererseits zielgerichtet f\u00fcr jene Applikationen vorgenommen wird, die die tats\u00e4chliche Last verarbeiten m\u00fcssen. An einem Online Aktionstag wie Black Friday w\u00fcrden so beispielsweise alle Services, die mit dem Bestellvorgang zusammenh\u00e4ngen, automatisch an die zwischenzeitlich sehr hohe Last angepasst werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zu guter Letzt gilt es, sich erfolgreich f\u00fcr die Zukunft zu r\u00fcsten. Denn sowohl die Analysten (wie Gartner) als auch die Marketingabteilungen der Software Anbieter sind sich einig: der Markt entwickelt sich in die Richtung von API zentrierten SaaS L\u00f6sungen, die in Composable Architekturen ihren nat\u00fcrlichen Platz finden.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Welche Herausforderungen sind zu beachten?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zusammengefasst ist die gr\u00f6sste Herausforderung, die beschriebenen Vorteile in tats\u00e4chlichen Business Nutzen umzuwandeln. Einige der genannten Aspekte k\u00f6nnen n\u00e4mlich bei falscher Herangehensweise auch negative Effekte mit sich bringen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der erste Schritt ist immer der schwerste. Vielleicht eine Binsenwahrheit, trotzdem insbesondere f\u00fcr dieses Thema passend. Auch f\u00fcr Composable Architecture Ans\u00e4tze ist es essentiell, erst saubere Grundlagen zu schaffen, bevor man sich in die Umsetzung st\u00fcrzt. Dies gelingt, wenn zu Beginn eine \u00dcbersicht \u00fcber den Status quo geschaffen wird:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Welche Systeme sind bereits im Einsatz, welche Funktionalit\u00e4ten bieten Sie und wo stehen sie in ihrem Produktlebenszyklus?<\/li>\n\n\n\n<li>Welche Business Prozesse sind \u00fcber diese Systeme abgebildet und wo sind die gr\u00f6ssten Hebel f\u00fcr positive betriebswirtschaftliche Effekte?<\/li>\n\n\n\n<li>Welche Touchpoints werden aktuell angeboten und wo gibt es Hindernisse oder L\u00fccken, um eine nahtlose Customer Journey zu bieten?<\/li>\n\n\n\n<li>&#8230;<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auf dieser Basis sollte in Einklang mit der Unternehmensstrategie eine <strong>\u00fcbergreifende Vision<\/strong> f\u00fcr die digitale Landschaft erarbeitet werden, die die Richtung f\u00fcr alle folgenden Initiativen vorgibt. Ziel ist es, eine <strong>ganzheitliche Roadmap<\/strong> zu formulieren, die die notwendigen Schritte vom IST- zum SOLL-Zustand in sinnvoll priorisierten Schritten und Ausbaustufen abbildet. Wie diese Grundlagenarbeit erfolgreich gemeistert werden kann, beschreibt mein Kollege J\u00f6rg Brunschwiler sehr anschaulich in diesem <a href=\"https:\/\/www.computerworld.ch\/business\/firmenbeitraege\/digitale-transformation-so-schwierig-2791425.html\" rel=\"noopener\">Fachartikel<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sind Vision und Roadmap definiert, liegt die n\u00e4chste Herausforderung in der Planung und Steuerung des Projekts, bzw. des Programms. Hier zeigen sich einige der genannten Vorteile auch in ihrem negativen Gewand. Flexibilit\u00e4t, Anpassungsf\u00e4higkeit und parallelisiertes Arbeiten k\u00f6nnen schnell im Chaos enden. Deshalb sind folgende zwei Aspekte zentral, um Komplexit\u00e4ten und Abh\u00e4ngigkeiten im Griff zu behalten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Einerseits geht es darum, eine Projekt- oder Programmorganisation (je nach Umfang der Vorhaben), die eine \u00fcbergreifende, inhaltliche Steuerung aller Aktivit\u00e4ten erm\u00f6glicht, beziehungsweise sogar forciert. Dies, um in kurzen Zeitabst\u00e4nden zu \u00fcberpr\u00fcfen, ob die gemeinsame Vision weiterhin Bestand hat und alle Beteiligten in die gleiche Richtung arbeiten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Andererseits ist es aus technischer Sicht unentbehrlich, die Ownership \u00fcber die Gesamtl\u00f6sung zentral zu organisieren. Rasch kommt eine grosse Anzahl von Tools und Services zusammen, was die Komplexit\u00e4t der L\u00f6sungsarchitektur gegen\u00fcber einem monolithischen Ansatz signifikant erh\u00f6ht. Je nach Gr\u00f6sse der Organisation sollte deshalb eine Einzelperson oder ein Gremium die technische Gesamtl\u00f6sung verwalten und die Verantwortung f\u00fcr die Erweiterung tragen. Wichtig sind hierbei eine laufende Dokumentation des Gesamtbilds, klare Vorgaben zur Umsetzung, schnelle Entscheidungsfindung, sowie die aktive Mitarbeit am Ausbau der L\u00f6sung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Um diese Punkte erfolgreich angehen zu k\u00f6nnen, ben\u00f6tigt es in vielen Organisationen einen <strong>Wechsel der Denkweisen und Einstellungen<\/strong> auf allen Stufen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aus Sicht Management gilt es zu verstehen, dass die inhaltliche Arbeit mit dem Formulieren einer Vision und dem Verabschieden einer Roadmap nicht erledigt ist. Die Bereitschaft muss vorhanden sein, getroffene Entscheidungen kritisch zu hinterfragen, Pl\u00e4ne anzupassen und so laufend das Zielbild zu sch\u00e4rfen. Nur so k\u00f6nnen die Vorteile bez\u00fcglich Flexibilit\u00e4t, Unabh\u00e4ngigkeit und Anpassungsf\u00e4higkeit auch zielf\u00fchrend ausgespielt werden. Mit der Einstellung, dass man ja eine 5-Jahres-Strategie formuliert hat und es diese nur noch umzusetzen gilt, w\u00fcrde man viele der genannten Vorteile nicht optimal nutzen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auf Level Projekt- und Programmsteuerung sollte man einen starken Fokus auf die inhaltliche Ebene legen. Es mag eine Umgew\u00f6hnung sein, sich aktiv an der inhaltlichen Ausgestaltung zu beteiligen, statt von oben definierte Lieferobjekte und Meilensteine abzuarbeiten. Aber auch hier gilt es, die vorhandenen Vorteile so zu spielen, dass am Ende der h\u00f6chstm\u00f6gliche Nutzen erzielt werden kann. Dies bedingt eine st\u00e4ndige und konsequente Priorisierung der Anforderungen und t\u00e4glichen Arbeiten. Je gr\u00f6sser das Unternehmen und \/ oder das Programm, desto wichtiger ist es, diese inhaltlichen Abh\u00e4ngigkeiten zu managen, um eine abgestimmte Gesamtl\u00f6sung zu erhalten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auf der operativen Ebene in den einzelnen Projekten und Initiativen ist eine nahe und interdisziplin\u00e4re Zusammenarbeit zwischen allen beteiligten Bereichen unabdingbar, um L\u00f6sungen zu erarbeiten, die aus den bestehenden Voraussetzungen den maximalen Nutzen schaffen. Anforderungen und die zugrundeliegenden Business Prozesse m\u00fcssen gemeinsam diskutiert, ver\u00e4ndert, umgesetzt und getestet werden. Die reine \u00dcbergabe von Artefakten (z.B. Fachkonzepte, technische Konzepte, etc.) an die n\u00e4chste Person oder Stelle w\u00fcrde viele der beschriebenen Vorteile eines Composable Architecture Ansatzes zunichtemachen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/diselva.com\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/grafik-comparch-business-value.jpeg?w=1360&#038;quality=83&#038;ssl=1\" alt=\"grafik-comparch-business-value\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zu guter Letzt ben\u00f6tigt es eine neue Betrachtungsweise hinsichtlich der <strong>Kosten. <\/strong>Sowohl die <strong>initiale<\/strong>, als auch die <strong>laufende Einsch\u00e4tzung der Kosten<\/strong> ist aufgrund der beschriebenen Flexibilit\u00e4t und modularen Erweiterbarkeit <strong>schwieriger<\/strong>, als wenn man sich f\u00fcr eine all-in-one Strategie entscheidet und f\u00fcr mehrere Jahre ein Produkt mit fixen Lizenzkosten einkauft. Nat\u00fcrlich muss eine Total-Cost-of-Ownership Rechnung im Einzelfall immer durchgef\u00fchrt werden. Wir w\u00fcrden uns auch nicht anmassen, an dieser Stelle eine globale Aussage zu treffen, dass ein Composable Architecture Ansatz <strong>immer<\/strong> g\u00fcnstiger ist. Es steht jedoch ausser Frage, dass man sich als Entscheider oder Eink\u00e4ufer auf <strong>variable Infrastruktur- und Lizenzkosten<\/strong> einlassen muss, um die Vorteile hinsichtlich bed\u00fcrfnisorientierter Skalierung und modularer Erweiterung maximal nutzen zu k\u00f6nnen. Dies ist in vielen Organisationen und f\u00fcr viele Menschen eine Herausforderung.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Zeit f\u00fcr ein Fazit<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nein, der Composable Architecture Ansatz ist kein einfaches Patentrezept oder die allseits bekannte \u201cSilver Bullet\u201d. Das zeigen die beschriebenen Herausforderungen. Trotzdem \u00fcberwiegen aus unserer Sicht die Vorteile klar. Insbesondere da die Risiken identifizierbar sind und M\u00f6glichkeiten und Ans\u00e4tze bestehen, um sie zu meistern. Zudem kann man sich diese herausfordernden Themen \u00fcber eine schrittweise Herangehensweise in verdaubare H\u00e4ppchen schneiden und Ausbaustufe um Ausbaustufe dazu lernen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die erw\u00e4hnten Wechsel im Mindset sind zwar je nach individueller Ausgangslage unterschiedlich schwierig, sie k\u00f6nnen jedoch sehr gut durch programm-begleitendes Change Management und individuelle oder unternehmensweiten Weiterbildungsmassnahmen unterst\u00fctzt werden. Wenn diese Themen fr\u00fchzeitig durch das Management identifiziert und mitgetragen werden, kann das in unserer Erfahrung sehr positive Effekte auf die gesamte Organisation haben &#8211; auch \u00fcber den Projekt- und Programmkontext hinaus.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir von diselva helfen Ihnen gerne weiter mit unserem umfassenden Erfahrungsschatz im Aufbau von Composable Architectures. Sei es aus <a href=\"\/de\/digitale-transformationsstrategie\" rel=\"noopener\">strategischer Sicht<\/a> oder aus technischer Sicht im Aufbau einer neuen <a href=\"\/de\/architekturberatung-und-evaluation\" rel=\"noopener\">Zielarchitektur<\/a>, sowie deren <a href=\"\/de\/softwareentwicklung\" rel=\"noopener\">Implementierung<\/a>. Begleitend k\u00f6nnen wir unsere Expertise in <a href=\"\/de\/konzeption-beratung\" rel=\"noopener\">Konzeption und Beratung<\/a> sowie im <a href=\"\/de\/projektmanagement\" rel=\"noopener\">Projektmanagement<\/a> anbieten, um ihre Initiativen zum Erfolg zu f\u00fchren. Zu guter Letzt wissen wir auch, wie man eine gesamte Organisation auf solche Paradigmenwechsel vorbereitet und zu einer <a href=\"\/de\/organisationsentwicklung\" rel=\"noopener\">lernenden Organisation<\/a> weiterentwickelt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Quellen<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"https:\/\/www.gartner.com\/en\/documents\/3986490\" rel=\"noopener\">Gartner &#8211; Composable Commerce Must Be Adopted for the Future of Applications<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"https:\/\/machalliance.org\/insights\/mach-at-different-levels\" rel=\"noopener\">MACH Alliance &#8211; MACH at different levels<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a id=\"contact\" class=\"button is-dark\" href=\"mailto:hello@diselva.com\">Kontaktaufnahme<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Composable Architecture: Mehr Flexibilit\u00e4t, Skalierbarkeit &amp; Effizienz. Erfahren Sie Vorteile, Herausforderungen &amp; Best Practices f\u00fcr Ihr Business.<\/p>\n","protected":false},"author":268896792,"featured_media":110821,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_eb_attr":"","_crdt_document":"","advanced_seo_description":"","jetpack_seo_html_title":"","jetpack_seo_noindex":false,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[1364,1883,1910,1,1406],"tags":[],"thema":[],"class_list":["post-97642","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-consulting","category-expertenartikel","category-lead-consultant-digitale-transformation","category-news","category-solution-software-architecture"],"blocksy_meta":[],"acf":[],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/i0.wp.com\/diselva.com\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/opengraph-diselva.png?fit=1200%2C630&quality=78&ssl=1","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/diselva.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/97642","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/diselva.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/diselva.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/diselva.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/268896792"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/diselva.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=97642"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/diselva.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/97642\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":114857,"href":"https:\/\/diselva.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/97642\/revisions\/114857"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/diselva.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/110821"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/diselva.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=97642"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/diselva.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=97642"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/diselva.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=97642"},{"taxonomy":"thema","embeddable":true,"href":"https:\/\/diselva.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/thema?post=97642"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}